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Eisbäder in Köln

1 Eisbad in Köln

Die Standorte

Claudius Therme Eisbad

Claudius Therme

50679 Köln

Die Claudius Therme liegt im Rheinpark in Köln-Deutz und arbeitet mit natürlichem Thermalwasser aus anerkannter Quelle. Innen- und Außenbecken werden ergänzt durch die Heiß-Kalt-Grotte, in der auf Thermalwasser mit 35 Grad eine Abkühlung im Kaltwasserbecken folgt. Zusätzlich steht ein Kaltwasser-Tauchbecken zur Verfügung. Zum Angebot gehören ein Sitzbecken mit eisenhaltigem Thermalwasser, ein Strömungskanal und Whirlpools im Außenbereich. Montags bis freitags gibt es kostenlose Wassergymnastik.

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Eisbäder in Köln: was du wissen solltest

Köln führt ein Eisbad, die Claudius Therme. Damit gehört die Stadt neben Düsseldorf und Hagen zu den sieben Orten, auf die sich die acht nordrhein-westfälischen Einträge verteilen. Bundesweit sind 100 Eisbäder in 68 Städten erfasst.

Preise und Wassertemperaturen sind für den Kölner Eintrag nicht hinterlegt. Eine Orientierung geben die 19 Belege aus ganz Nordrhein-Westfalen: sie reichen von 6 bis 190 Euro, der Median liegt bei 19 Euro und damit unter dem bundesweiten Mittel von 23,60 Euro. Suchst du in Köln nach Alternativen, stehen acht Kältekammern und eine Naturbadestelle im Verzeichnis.

Zum Weiterlesen Eisbaden für Anfänger: die ersten vier Wochen Wie du anfängst, wie lange du bleibst und was in den ersten Sekunden im Körper passiert.

Häufige Fragen

Wo kann ich in Köln ein Eisbad nehmen? +

Es gibt zwei ganz unterschiedliche Wege in der Stadt. In der Südstadt bietet YOGA [MOVE:MENTS] in der Isabellenstraße 6 geführte Eisbade-Sessions an, die Yoga, Atmung und Kälte in 75 Minuten verbinden. Auf der anderen Rheinseite arbeitet die Claudius Therme im Rheinpark in Deutz mit natürlichem Thermalwasser und der Heiß-Kalt-Grotte, in der auf 35 Grad warmes Thermalwasser der kalte Reiz folgt. Das eine ist eine angeleitete Session mit fester Uhrzeit, das andere ein Thermenbesuch, bei dem du selbst entscheidest, wie oft du wechselst.

Wie läuft die Eisbade-Session in der Südstadt ab? +

Die Session bei YOGA [MOVE:MENTS] in der Isabellenstraße dauert 75 Minuten und beginnt mit einem dynamischen Yoga-Flow, der den Körper aufwärmt. Danach folgen Atemübungen und eine kurze Meditation, bevor es ins kalte Wasser geht. Die Atemarbeit ist dabei der eigentliche Schlüssel, nicht die Härte. Die Gruppe ist auf 15 Teilnehmende begrenzt, sodass die Leitung jeden im Blick behält. Für Einsteiger ist genau dieser Aufbau der Grund, warum das Format so gut funktioniert.

Welches Angebot passt für das erste Mal? +

Nimm die geführte Session in der Südstadt. Du bekommst Anleitung für die Atmung, jemanden, der die Zeit im Wasser vorgibt, und eine kleine Gruppe von maximal 15 Leuten statt eines vollen Beckenrands. Das Vorwärmen durch den Yoga-Flow macht den Kältereiz außerdem deutlich erträglicher, als wenn du kalt von der Straße in die Tonne steigst. Die Claudius Therme ist eher der zweite Schritt oder die Variante für Leute, die Wärme und Kälte in Ruhe selbst dosieren wollen.

Muss ich mich anmelden? +

Für die Eisbade-Sessions ja. Die Plätze sind auf 15 begrenzt und die Termine liegen fest, gebucht wird online über das Kursportal des Studios beziehungsweise über Urban Sports Club. Kurzfristig ist das an beliebten Terminen schnell voll, plan also ein paar Tage Vorlauf ein. Für die Claudius Therme brauchst du keine Kursbuchung, an Wochenenden und Feiertagen ist es dort aber voll, und der Einlass kann bei hoher Auslastung begrenzt werden. Ein Blick auf die jeweilige Website vor der Fahrt spart Ärger.

Was kostet das? +

Für die Sessions bei YOGA [MOVE:MENTS] gibt es keinen hier belastbar zitierbaren Festpreis; sie sind als Einzeltermin buchbar und über Urban Sports Club zugänglich, sodass Mitglieder je nach Tarif ohne Zusatzkosten oder mit kleinem Aufschlag teilnehmen. Die Claudius Therme arbeitet mit nach Dauer gestaffelten Tarifen, Sauna kostet gegenüber dem reinen Thermenticket extra. Aktuelle Preise stehen auf yoga-movements.com und claudius-therme.de. Wenn du regelmäßig eisbaden willst, frag im Studio nach Mehrfachkarten.

Wie kalt ist das Wasser? +

Bei geführten Eisbade-Sessions liegen die Tonnen üblicherweise bei etwa 3 bis 8 Grad, im Winter teils darunter, wenn mit Eis nachgefüllt wird. Den tagesaktuellen Wert nennt dir die Kursleitung vor Ort. In der Heiß-Kalt-Grotte der Claudius Therme ist der Kontrast der Punkt: Das Thermalwasser hat rund 35 Grad, das kalte Gegenstück ist deutlich milder als eine Eistonne. Der Reiz entsteht durch den Wechsel, nicht durch die niedrigste erreichbare Zahl. Für den Einstieg ist die Therme damit die sanftere Variante.

Wie komme ich ohne Auto hin? +

Die Isabellenstraße liegt mitten in der Südstadt, vom Chlodwigplatz und den Haltestellen der Nord-Süd-Achse aus zu Fuß erreichbar: Anfahrt ohne Auto ist hier die naheliegende Variante, Parkplätze sind knapp. Die Claudius Therme im Rheinpark erreichst du vom Bahnhof Köln Messe/Deutz aus zu Fuß durch den Park; in der warmen Jahreshälfte fährt zusätzlich die Kölner Seilbahn über den Rhein und hält in Laufnähe. Im Winter ist die Seilbahn außer Betrieb, dann bleiben Bahn und Bus. Rechne nach dem Kaltwasser mit Auskühlung und zieh dich für den Rückweg warm an.

Ich wohne in Bergisch Gladbach. Lohnt sich die Fahrt? +

Ja, denn beide Adressen liegen auf gut angebundenen Achsen. Aus Bergisch Gladbach bringt dich die S-Bahn in Richtung Köln direkt über Deutz, wo die Claudius Therme im Rheinpark nur einen Fußweg entfernt liegt. Das ist die schnellste Kombination. In die Südstadt zur Eisbade-Session steigst du am Hauptbahnhof oder in Deutz auf die Stadtbahn um. Wenn du abends eine Session buchst, prüf vorher die letzte Rückverbindung, damit du nach dem Aufwärmen nicht am Bahnsteig frierst.

Kann ich in Köln im Rhein eisbaden? +

Nein. Das Schwimmen im Rhein ist im Kölner Stadtgebiet nicht erlaubt und lebensgefährlich: Die Strömung ist stärker als sie aussieht, die Berufsschifffahrt erzeugt Sog und Wellen, und zwischen den Buhnen entstehen Walzen, aus denen man nicht mehr herauskommt. Jedes Jahr gibt es am Rhein tödliche Unfälle, im kalten Wasser kommt der Kälteschock dazu. Halte dich für Freiwasser an ausgewiesene Badestellen im Umland, geh nie allein und betritt niemals eine Eisdecke. In der Stadt sind die beiden gelisteten Angebote die sichere Lösung.

Was soll ich zur Session mitbringen? +

Bequeme Sachen für den Yoga-Teil, Badekleidung für das Eisbad, ein großes Handtuch und warme Wechselkleidung für danach: Mütze, dicke Socken und ein Pullover machen den Unterschied. Matten und Blöcke stellt ein Yogastudio in der Regel, frag das bei der Buchung kurz ab. Iss vorher nichts Schweres und trink ausreichend. Für die Claudius Therme brauchst du zusätzlich Badeschuhe und einen Bademantel, weil zwischen Grotte, Außenbecken und Ruhebereich Wege liegen.

Wie wärme ich mich danach richtig auf? +

Nicht sofort unter die heiße Dusche. Das kann den Kreislauf zusätzlich belasten. Trockne dich gründlich ab, zieh dich in Schichten an und bring den Körper mit Bewegung wieder auf Temperatur: ein paar Kniebeugen, Armkreisen, ein warmes Getränk. Rechne mit dem Afterdrop, bei dem die Körperkerntemperatur nach dem Aussteigen noch weiter sinkt und das Zittern erst nach einigen Minuten einsetzt. In der Claudius Therme kannst du dafür das 35 Grad warme Thermalwasser der Grotte nutzen, in der Südstadt bringst du den warmen Pullover selbst mit.

Für wen ist Eisbaden nicht geeignet? +

Bei Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, unbehandeltem Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Epilepsie, Kälteurtikaria, Schwangerschaft oder akuten Infekten gehört die Entscheidung in ärztliche Hände, bevor du eine Session buchst. Eisbaden ist ein starker Kreislaufreiz und keine Heilbehandlung; Versprechen, die über Wohlbefinden hinausgehen, solltest du skeptisch sehen. Geh nie mit Alkohol im Blut ins kalte Wasser und tauch nicht mit dem Kopf unter. Sag der Kursleitung vor der Session Bescheid, wenn du Vorerkrankungen hast. Dafür ist die kleine Gruppengröße da.

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